Frauenverein Knutwil-St. Erhard

Gemeinsam unterwegs

54. GV 2018

 

Das Traktandum «hat der Frauenverein eine Zukunft?» in der GV-Einladung liess viele Mitglieder aufhorchen. Zu Ausführungen dazu mussten sich die Frauen aus Knutwil und St. Erhard allerdings noch etwas gedulden. Nach dem guten Nachtessen und dem von der Kirchgemeinde offerierten Kaffee begann der offizielle Teil der GV.

Passend zum Impulsthema des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes «make up» macht der Verein das Dorf bunter. Dieses Jahr ist dem Thema Flüchtlinge gewidmet. Miriam Basler erstelle zusammen mit Flüchtlingsfrauen aus der Gemeinde schön dekorierte Säckli mit Sonnenblumenkernen her, welche für jede Frau am Platz als Give-away auflagen.

Als Auflockerung vom offiziellen Teil konnte man mit einer Power-Point-Präsentation einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr geniessen. Auch das neue Jahresprogramm verspricht interessante Anlässe. Die im letzten Jahr als Versuch gestartete «Stunde im Advent» war ein grosser Erfolg und wird voraussichtlich alle zwei Jahre eingeplant.

Fünf neue Vereinsmitglieder durften begrüsst werden. Auch standen einige Mutationen an. So verlässt Karin Bättig den Vorstand nach vier Jahren. Den Chenderträff verlassen Claudia Schmid und Rebekka Kohli. Das Team wird ergänzt durch Corinne Gut, Patricia Limacher und Silvia Gisler.

Die Lücke im Vorstand konnte nicht geschlossen werden, was den Vorstand wiederum schrumpfen lässt. Dies veranlasste den Verein zu einer Neuorganisation. Künftig wird der Vorstand durch einen erweiterten Vorstand ergänzt und entlastet. In diesem erweiterten Vorstand konnte man Heidi Hodel begrüssen, welche die Homepage und den Newsletter betreuen wird.

Zum eingangs erwähnten Traktandum liess man die anwesenden Frauen in einem kurzen Workshop diskutieren und Ideen zusammentragen. Man war sich einig, dass ohne Frauenverein soziale Kontakte unter Frauen verschiedener Altersgruppen fehlen würden. Bereits haben sich einige Interessierte für den erweiterten Vorstand gemeldet und eine Gruppe Frauen lässt den Frauenstamm unter dem Namen «vier Jahreszeiten» wiederaufleben.

Zum Schluss richtete Gemeinderätin Martha Roos das Wort an die Versammelten und betonte die Wichtigkeit der geplanten Infrastrukturen für die Gemeinde, welche bald zur Abstimmung kommen werden. Der traditionelle Schaumkopfverkauf und die Tombola waren auch dieses Jahr ein voller Erfolg.